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Worte
Ein paar Worte für die Tage, an denen es schwer ist. Such Dir eines aus, das Dich trägt.
Alles wird gut, und alles wird gut, und alle Dinge werden gut sein.
Juliana von Norwich (≈1373)
Alles wird gut, und alles wird gut, und alle Dinge werden gut sein.
Auch das geht vorüber.
Nichts bleibt, außer dem Wandel.
Lass dir alles geschehen: Schönheit und Schrecken. Man muss nur gehen.
Die Natur eilt nicht, und doch wird alles vollendet.
Gib den Dingen Zeit. Auch Stillsein ist ein Weg.
Du musst heute nichts schaffen. Dass Du da bist, ist genug.
Du bist nicht zu spät und nicht zu wenig. Du bist gerade richtig.
Du hast Macht über deinen Geist – nicht über die Ereignisse. Erkenne das, und Du findest Kraft.
Mitten im Winter fand ich in mir einen unbesiegbaren Sommer.
Dieser Atemzug ist genug. Dieser Augenblick ist genug.
Setz Dich. Trink Deinen Tee. Der Rest kann warten.
Sei freundlich – jeder, dem Du begegnest, trägt eine schwere Last.
Und doch dreht sich die Erde weiter, sanft, ohne Eile – und trägt auch Dich.
Hoffnung ist nicht dasselbe wie Optimismus. Sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat – ganz gleich, wie es ausgeht.
Sei freudig, obwohl du alle Tatsachen bedacht hast.
Ich bin kein Optimist – ich bin ein Gefangener der Hoffnung.
In allem ist ein Riss. So kommt das Licht herein.
Lass mich nicht darum beten, vor Gefahren bewahrt zu werden, sondern ihnen furchtlos zu begegnen.
In mir ist ein sehr tiefer Brunnen. Und darin wohnt Gott.
Was wir uns aufladen, berührt nie unseren wahren Reichtum. Es ist wie Wolken, die kurz die Sonne verdecken – doch unsere Wärme und unser Leuchten sind die ganze Zeit da.
Einatmend beruhige ich meinen Körper. Ausatmend lächle ich. Im gegenwärtigen Augenblick weiß ich: Dies ist ein wunderbarer Augenblick.
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Hast Du selbst ein Wort, das trägt?
Dann schreib es hier auf. Es bleibt bei Dir – auch wir sehen es erst, wenn Du es uns schickst.
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